American Express Kreditkarte: Die Klassiker AMEX Card & AMEX Gold

American Express KreditkarteDie American Express Kreditkarte, aber auch bekannte und beliebte Reisechecks, werden von der American Express Company, kurz AXP, vertrieben und gehört heute zu den weltweit größten Anbietern von Finanz- und Reisedienstleistungen. Der Firmensitz von AXP befindet sich in New York.

Zur Produktpalette von AMEX gehören neben der Kreditkarte auch andere Bank- und Investmentdienstleistungen, wie beispielsweise Versicherungen. Durch diese Vielfalt ist AMEX heute einer der weltweit größten Geschäftsreisedienstleister aller Zeiten. Bereits 1907 begann die Aktivität der American-Express Bank in Deutschland.

Bereits 100000 Privatkunden nutzen derzeit täglich die angebotenen Kredite und Fonds. Sehr populär sind die von der AMEX-Bank angebotenen Sofortkredite oder der sogenannte „Dispoeasy“ –Kredit, welche zum umfangreichen Angebot von AMEX gehören.

American Express Kreditkarten

Im Vergleich zu den anderen Wettbewerbern Visa und Mastercard ist American Express in erster Linie als Partner von Premiumkunden bekannt. So ist die AMEX Gold Karte auch die beliebteste American Express Karte. Neben der American Express Gold Card gibt es auch andere Premium-Kreditkarten wie z.B. die welt-berühmte American Express Card (Grüne Karte), die AMEX Platinum Card und die AMEX Blue Card.

American Express Historie

Das 1850, eigentlich als Kurierdienst entstandenes Unternehmen American-Express bzw. Amex ist der weltweit größte Herausgeber von Kreditkarten. Nach der Gründung 1850 erweiterte das Unternehmen seine Angebote um Finanzdienstleistungen, so dass 1890 die ersten Reisechecks auf den Markt gebracht werden konnten. 1958 schließlich wurde die erste Kreditkarte von American-Express vertrieben.

Bereits nach fünf Jahren wuchs die Zahl der innerhalb und außerhalb von Amerika vertriebenen Karten auf mehr als eine Million. Die Zahl der Akzeptanzstellen wuchs auf mehr als 85000. Durch die Möglichkeit des Zahlungsaufschubs bei Bezahlung mittels Kreditkarte, Zusatzleistungen und der Einführung von Kreditkarten in der jeweiligen Währung auf regionalen Märkten wurde die Kreditkarte schnell zum Hauptgeschäft für American-Express.

1966 führte American Express die American-Express-Gold-Card eine, eine von vielen weiteren Zusatzprodukten, welche dafür sorgten, dass das Geschäft mit den Kreditkarten weiterhin anwuchs und dem Unternehmen somit einen enormen Gewinn einbrachte. Auch die von American-Express vertriebenen Travelers Cheques trugen zur Gewinnsteigerung bei.

Die Idee, American-Express zu einem Global-Player umzustrukturieren, kam Ende der 70er Jahre. Primäres Ziel ist der Aufbau eines breitgefächerten Angebots mit vielseitigen Leistungen gewesen. Der Aufbau und Vertrieb unterschiedlicher Marktsegmente sollte das Unternehmen gegenüber Umsatz- und Gewinneinbrüchen bewahren.

Um dieses Ziel zu erreichen, kaufte American-Express eine Vielzahl großer Unternehmen auf, wie beispielsweise Shearson Loeb Rhoades, First Data Resources, Trade Development Bank, Lehman Brothers Kuhn Loeb und Investors Diversified Services (1995 umbenannt in American Express Financial Advisors).

Die erhofften Synergieeffekte bezüglich Kosten, Leistung und Gewinn blieben jedoch aus, so dass sich die Führung von American-Express 1985 wieder auf die Kerngeschäfte des Unternehmens besann und auf altbewährte Erfolge und Strategien zurückgriff. Bereiche und Aktivitäten, die nicht mit denen des Kerngeschäfts vereinbar gewesen sind, wurden nicht mehr berücksichtigt, so dass nur noch die ursprünglichen Aktivitäten fokussiert wurden.

Einige der bis 1985 getätigten Investitionen wurden abgestoßen bzw. rückgängig gemacht, um weitere Verluste zu verhindern. Der Erfolg schritt schneller ein als erdacht, denn bereits ein Jahr später, 1986, erzielte American-Express einen Reingewinn von über einer Milliarde Dollar. Dieser Rekord spiegelte sich in sämtlichen von American-Express vertriebenen Geschäftseinheiten wider.

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